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Der Platz ist gesperrt. ( News 1 von 1)

15.10.2017 // Oktoberfest auf nasser „Wiesn“

Es sollte ein sonniger Herbsttag an diesem Oktoberfest-Samstag werden.

So versprach es der Wetterbericht in der vergangenen Woche. Nur hatte Petrus das schöne Wetter kurzfristig auf den Sonntag verschoben. Für den Samstag hatte er stattdessen Dauer-Nieselregen (bei immerhin milden Temperaturen) im Programm.

Wohl dem Golfer, der seine Regenausrüstung immer im Bag hat und sich nicht auf die Wetter-App auf dem Handy verlässt!

Wenn auch der Nieselregen überraschend kam, wussten alle Teilnehmer schon vorher, dass ihre „Wiesn“ am Samstag sehr nass sein würde. Erst am Vortag konnte der Platz in Teilen freigegeben werden, nachdem er zum ersten Mal in der 16-jährigen Geschichte von Bissenmoor für mehr als eine Woche aufgrund der sehr reichlichen Regenfälle gesperrt werden musste. Präsident Rainer Fahs fasste Wetter und Platzverhältnisse in seiner kurzen Ansprache vor dem Essen mit dem Wort „Standardsommer“ zusammen – wir sind in diesem Jahr wirklich nicht vom Wetter verwöhnt worden.

Erst am Freitag Nachmittag konnten die Organisatoren Monika Luth, Hinnerk Steyreiff und Jan Burzlaff aufatmen, alle 18 Löcher standen am Turniertag für die 70 Starter zur Verfügung. Ab 11 Uhr ging es los, 2er-Texas-Scramble von Blau (Herren) und Orange (Damen). Auf den Grüns sprühten die Bälle auf dem Weg zum Loch kleine Fontänen. Die Halfway-Pause sehnte so mancher bald herbei: wenigstens ein paar Minuten im Trockenen sein! Dazu konnte man sich eine leckere Brotzeit schmecken lassen, Weißwürste mit süßem Senf, dazu frische Brezeln.

Auch die zweiten Neun waren irgendwann überstanden, langsam füllte sich das liebevoll geschmückte Bistro mit den Turnierteilnehmern. Hinnerk Steyreiff eröffnete den Abend und lud zum Essen ein, frisches Spanferkel, dazu gab es Kartoffelgratin und Sauerkraut. An ein kleines Dessert war ebenfalls gedacht worden, Kirschgrütze mit Vanillesoße. Clubschatzmeister Kalle Paulsen steuerte aus der Clubkasse noch ein Fass Oktoberfest-Freibier bei, und so ließen es sich alle schmecken.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass es sich die beiden Eigentümer von Bissenmoor, Jean-Paul Metz und Herbert Lösing nicht nehmen ließen, mit einigen Gästen an der abendlichen Feier des Oktoberfests teilzunehmen.

Die Siegerehrung begann ebenfalls mit einem Fass, der Sonderpreis „Nearest-to-the-Beer“ ging an Nachwuchsspielerin Lena Burmester. Longest Drives schlugen Nicole Petter und Cüneyt Gömüs, am nächsten an der Fahne lagen Jutta Paulsen und Henrik Horndahl; eine Flasche Sekt gab es dafür als Preis für jeden.

Für die Sieger der Nettoklassen und der Bruttowertung gab es jeweils einen liebevoll weiß-blau geschmückten Korb, in dem zwei Bierflaschen, eine Brezel sowie eine große Packung Golfbälle Platz fanden.

Drei Nettoklassen konnten gebildet werden, in der Klasse ab HCP 48,1 gewann das Vater-Tochter-Duo Nico und Emily Kuhsiek vor dem anderen Vater-Tochter-Duo im Feld, Steffan und Lena Burmester. Heidi und Bernd Otto wurden Dritte.

Sascha Dieball und Andreas Wich gewannen in der Klasse HCP 31,1 bis 48,0, gefolgt von Mike Fritsch mit Christoph Kaulfers und Cornelia Kirstein mit Stefan Klaff.

Gäste vom GC Thülsfelder Talsperre, Theo Schütte und Bernhard Broermann lagen in der Klasse bis 31,0 vorn. Zweite wurden Thomas Mielke und Jan Burzlaff, auf dem dritten Platz landeten Achim Graumann und Olaf B. Christiansen.

Die Bruttosieger heißen Dale Habbe und André Seifert. Dale überließ André den Vortritt bei der Bruttorede. Letzterer wurde von dieser Ehre etwas überrascht: zu Beginn seiner Bruttorede musste er noch den letzten Bissen seines Essens schlucken. Sein Dank ging an die Organisatoren Moni, Hinnerk und Jan, die auch in diesem Jahr wieder ein tolles Turnier auf die Beine gestellt haben. Und natürlich konnte nicht unerwähnt bleiben, dass der Platz NASS war.

Damit war dann aber der offizielle Teil beendet, und die Tanzfläche im Wintergarten wurde freigegeben. Die Bissenmoorer verstehen es zu feiern, die Letzten sollen gegen 3 Uhr morgens gegangen sein. Wenn das nicht für eine gute Party spricht!

Für nächstes Jahr bleibt nur zu wünschen, dass das Orgateam bei Petrus ein gutes Wort einlegt!

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9 comments

  1. uwe kipper sagt:

    Vorgabenberechnung:

    Ich möchte einen Punkt aufgreifen, der mir wiederholt aufgefallen ist und bei dem mir mittlerweile viele Recht geben.

    Es geht um die Vorgabenberechnung bei Turnieren wie z.B. auch das Oktober- Turnier:

    Der Spielausschuss hat uns erklärt, dass unser Regelpapst eine eigene Formel entwickelt hat, wonach diese Spaß-Turniere gespielt werden.

    Folgende Zweier Teams haben wir beim Turnier gehabt:
    – Golfer mit HCP 6,9 + 7,2 = 5 als Vorgabe
    – Golfer mit HCP 9,1 + 21,3 = 6 als Vorgabe
    – Golfer mit HCP 10,7 + 33,0 = 8 als Vorgabe
    – Golfer mit HCP 11,1 + 34,0 = 9 als Vorgabe
    – Golfer mit HCP 13,1 + 13,3 = 10 als Vorgabe
    – Golfer mit HCP 13,0 + 26,0 = 10 als Vorgabe
    – Golfer mit HCP 13,0 + 16,7 = 11 als Vorgabe

    Es gibt noch weitere Beispiele, aber es wird jetzt schon sehr deutlich, dass die Chancengleichheit und Fairness hier nicht mehr gegeben sind.

    Diese Beispiele zeigen auf, dass die Formel nicht ausgereift ist und eine Anpassung benötigt.

    Ich wünsche mir, dass der Club/Spielausschuss sich mit diesem Thema auseinander setzt und eine bessere Lösung vorschlägt.

    1. Wolfgang Wuttig sagt:

      Hallo Uwe,
      wenn man die Standartberechnung von dem Programm PC-Caddy zu Grunde legen würde, statt eine eigene Formel zu verwenden, käme bei deinen Beispiel folgende Berechnung raus:

      – Golfer mit HCP 6,9 + 7,2 = 7 als Vorgabe statt 5
      – Golfer mit HCP 9,1 + 21,3 = 12 als Vorgabe statt 6
      – Golfer mit HCP 10,7 + 33,0 = 15 als Vorgabe statt 8
      – Golfer mit HCP 11,1 + 34,0 =16 als Vorgabe statt 9
      – Golfer mit HCP 13,1 + 13,3 = 13 als Vorgabe statt 10
      – Golfer mit HCP 13,0 + 26,0 = 16 als Vorgabe statt 10
      – Golfer mit HCP 13,0 + 16,7 = 14 als Vorgabe statt 11

      Der Spielausschuss sollte prüfen, unter welchen Bedingungen es den Spieler mehr Spaß macht, ein solches Spaß-Wettspiel zu bestreiten.

    2. Ulrike Lange sagt:

      Machen wir uns doch nichts vor: die dem derzeitigen Berechnungsmodus zugrunde liegende Idee von der „zweiten Chance“ funktioniert nur, wenn beide Partner in etwa das gleiche HCP haben. Bei allen anderen Konstellationen kann der schwächere Spieler dem guten in der Regel keinen Vorteil bzw. eine zweite Chance verschaffen, da er nicht so weit schlägt, weniger gut aus dem Bunker kommt, etc. Es wird schon Gründe haben, warum sein HCP deutlich höher ist! In der Realität ist es nun so, dass der deutlich stärkere Spieler allein für das Nettoergebnis des Zweier-Teams sorgen muss. Klarer Nachteil, wie ich finde! Auch wenn es nur ein Fun-Turnier ist, die Chance, im Netto einen der vorderen Plätze zu belegen, möchte doch jeder haben!
      Von daher kann ich Uwes Vorschlag, über den Modus noch einmal nachzudenken, nur unterstützen.
      Mein Vorschlag dazu: Für alle Paarungen, in denen der HCP-Abstand größer als 10 ist, sollte eine 70:30 oder 75:25 Gewichtung erfolgen.

    3. Marion ruppert sagt:

      Hallo Uwe, ich habe es leider aufgegeben, in irgendeiner Form etwas nachzuvollziehen. Auch beim Stechen gibt es in Bissenmoor eigene Regeln, die sich auf die zweiten neun Löcher beziehen. Normalerweise orientiert man sich an den schwersten Löchern. Vielleicht kommt ja jetzt mal was in die Gänge. I hope so ! Marion

  2. Kalle Verges sagt:

    …………. da gebe ich meinem Freund ‚Kippe‘ mal Recht: der Spielausschuss sollte sich mit dem Thema befassen und wird eine gerechtere Lösung finden.

  3. JaBu sagt:

    Hallo zusammen,

    alles durchaus berechtigte Einwände und Anmerkungen, die wir gerne aufnehmen.

    Nur, und das ist etwas, was mich richtig nervt: Wo sind EURE Vorschläge für eine „gerechtere“ Vorgabenverteilung? Ich habe mich stundenlang vor mein Excel gesetzt und gemacht und getan… ohne Erfolg. (ich bin halt zu blöde, werde aber erneute Anläufe vornehmen.)
    Ich habe ALLE, die mich auf „gefühlte“ Ungerechtigkeiten angesprochen haben, gebeten sich selber „mal ´nen Kopf zu machen“ wie wir das besser hinkriegen könnten.
    Rückmeldungen: NULL.
    Stattdessen ein Eintrag im Forum…den Ball nehme ich gerne auf. Wie sollte also eurer Meinung nach die Vorgabe im Scramble sein?

    Die genannten Beispiele bewerte ich ungeprüft als richtig. Ich bitte aber um Berechnung und Bewertung von HCP 2,5 + 34,0 = ?? Genau dann werden wieder Stimmen laut, warum ein Flight mit HCP 2,5 eine Vorgabe nahe 13 (von mir aus auch 9) hat. M.E. muss der unter 2!!!

    Wir drehen uns im Kreis.

    Zu den Ergebnissen vom Oktoberfest:
    In der HCP-Klasse bis 31 wären (mit viel Liebe) Änderungen „erkennbar“. HCP 6,9 + 7,2 VG 5 gespielt brutto 71 (geile Runde) ginge von Platz 2 auf 7. Dafür käme von geteiltem 7ten HCP 9,0 + 19,8 VG 11 auf 2 gespielt brutto 74 (auch geile Runde). Der „Rest“ bewegt sich (nicht nennenswert) dazwischen.

    In der HCP-Klasse 31,1-48,0 gäbe es einen „Wechsel“ von Platz 2 auf geteilte 3.

    HCP-Klasse 48,1-…keine Veränderung.

    UND NUN?????

    LG JaBu
    P.S.: Wir beschäftigen uns sehr intensiv seit 12 Monaten mit der Vorgabenverteilung im Scramble…wir haben bisher aber leider keine Lösung.

    1. Ulrike Lange sagt:

      Danke an JaBu für seine Erläuterungen!

      Ich habe zwar schon einen Vorschlag gemacht, möchte ihn jedoch nunmehr anders formulieren.

      Vorschlag zur Vorgabenberechnung 2er-Scramble

      Die heutige Berechnung geht von der Annahme aus, dass die beiden Spieler sich ergänzen und es bei jedem Schlag die 2. Chance auf ein besseres Ergebnis gibt. Das funktioniert, unabhängig von der Höhe des HCP, wenn die beiden Spieler annähernd das gleiche HCP haben.
      Je größer die Differenz ist, desto mehr wird der schwächere Spieler zum „Klotz am Bein“ (ich meine das nicht böse!!!!), weil er eben nicht so viel bis gar nichts beitragen kann. Aus der zweiten Chance wird somit bei steigender Differenz ein Nachteil.
      Damit wird die eigentliche Idee, die hinter dem HCP steckt, dass Spieler unterschiedlicher Stärke auf Augenhöhe miteinander spielen können, ausgehebelt.

      Vielleicht muss man sich von der Idee verabschieden, dass die Vorgabenberechnung einheitlich für alle erfolgt. Von daher schlage ich folgendes vor:

      Ausgangspunkt für die Berechnung ist die Differenz zwischen den Vorgaben der beiden Teamspieler. In Abhängigkeit davon werden verschiedene Klassen gebildet:

      Vorgabendiff. _____ Berechnungsmodus
      0 bis 7 _____________ Heutige Regelung
      8 bis 12 ____________ 50:50 (prozentuale Gewichtung der beiden HCP)
      13 bis 18 ___________ 55:45 (Gewichtung niedriges HCP zu höherem HCP)
      19 bis 24 ___________ 60:40
      Ab 25 _______________ 70:30

      Diese Einteilung ist nur eine Idee, wie man Klassen bilden könnte. Vielleicht braucht es auch noch mehr Abstufungen, damit die Vorgabenberechnung als gerechter empfunden wird.

      1. JaBu sagt:

        Interessanter Ansatz! Vielleicht kriegen wir damit was hin, DANKE!!!!

  4. Dale Habbe sagt:

    Moin Zusammen,
    dies ist ein schwieriges Unterfangen. Wie bereits von Jan erwähnt, setzen wir uns schon länger mit diesem Thema auseinander. Die Formel, die bereits nach langem Überlegen entstanden ist, ist m.E. nach um einiges fairer, als die von PC Caddie. Nichts desto trotz liegt die Aufgabe darin, es für alle so gerecht wie möglich zu gestalten. Das ist leider das Problem. Orientiert man sich an zwei weit auseinander liegenden HCP’s wird man denen nicht gerecht, die ein ähnliches HCP haben und genauso anders herum.
    Daher werden wir vorerst die zukünftigen Scrambles mit der Vorgabe von PC Caddie ausrichten.
    Wir werden weiter nach einer Lösung suchen, die alle HCP’s und Paarungen möglichst gerecht werden.
    An dieser Stelle bitte ich um Vorschläge, denn jeder Gedankenanstoß könnte helfen.
    Vielen Dank für die anregten Diskussionen.
    Dale Habbe

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