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26.06.2017 // Sonnenwend-Turnier 2017 – Sturzregen statt Sonnenaufgang

Nach einigen Jahren Pause hieß es dieses Jahr endlich mal wieder: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“

Würmer und Schnecken gab´s reichlich…leider ein untrügliches Zeichen für nicht optimales Wetter.

In aller Herrgottsfrühe trafen sich 29 Unverzagte zum „Sonnenwend-Turnier“. Um 05:00 Uhr gingen die ersten Flights von der 1 und 10 los und schlugen ihre Drives in den grauen Morgenhimmel. Die Bedingungen waren – außer der frühen Stunde – zunächst recht ordentlich. Es war bedeckt und leicht diesig, aber durchaus angenehm zu spielen. Allerdings war es auch für die Greenkeeper wohl noch zu früh und auf den Grüns war noch der Tau des Morgens. Petrus war dann zu so früher Stunde ob der Störung wohl etwas genervt und öffnete die Himmelsschleusen. Leider nicht für einen prächtigen Sonnenaufgang, sondern in Form von Sturzregen. Zwischen 06:00 und 06:30 Uhr war kein Fairway zu sehen, die Flights an den Par 3 konnten das Grün nur erahnen – einige Spieler mussten sich für längere Zeiträume unterstellen.

Während des Unwetters musste sich sogar Organisator Jan Burzlaff selbst motivieren:„Aber….wenn Du um 02:45 Uhr Deinen Wecker am liebsten töten würdest, ohne Frühstück aus Hamburg mit A7-Sperrung zum Golfen fährst….dann…Petrus hin oder her…dann ziehst du das durch!!!“

Die zweiten neun Bahnen konnten die letzten Flights dann mehr oder weniger regenfrei zu Ende bringen. Neben dem inneren Schweinehund (früh aufstehen) wurde auch Petrus besiegt. Und einige konnten, trotz widriger Bedingungen, auch noch ihr Handicap verbessern. Glückwunsch an Birgit Andreas zum Bruttosieg! Die Nettopreise gingen an Nicole Gembler, Dagmar Kaste, Rolf Andreas, Hyangy Jin und Karin Gembler – ganz schön viele Ladies vorne dabei!

Anschließend gab es ein leckeres gemeinsames Frühstück. Bis auf die fehlende Sonne war es ein perfekter Sonntagmorgen.

Einem Turnierteilnehmer möchten wir an dieser Stelle unseren ganz großen Respekt zollen: Wilhelm Page. Aufgrund eines Unfalls kann er nur noch mit einem ganz speziellen, elektrisch betriebenen Golf-Rollstuhl golfen. Sein Gefährt hat keinerlei Regenschutz, so dass er dem Regen völlig ausgeliefert war. Zusätzlich zu dem Regen hatte er an diesem Morgen unglaubliches Pech: die Batterie hat an Loch 13 gestreikt, so dass er vorzeitig aufgeben musste. Auf dem Rückweg zur Driving Range war dann an Loch 18  Schluss, sein Rollstuhl blieb endgültig stehen. Aber Bissenmoorer lassen keinen im Regen stehen – im wahrsten Sinne des Wortes! Schnell wurde ein ClubCar organisiert, mit dem unser Sportsfreund ins trockene Clubhaus gebracht wurde. Anschließend wurde auch noch sein Gefährt von einem ClubCar abgeschleppt.

Trotz der widrigen Umstände, antworten viele auf die Frage „Nächstes Jahr wieder? Ich bin dabei…“

Jan Burzlaff und Rainer Fahs

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