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ACHTUNG! VON 9.00 BIS 18:00 UHR SIND DIE A7 AUSFAHRTEN KALTENKIRCHEN UND BAD BRAMSTEDT IN RICHTUNG NORDEN GESPERRT!! (News 1 von 1)

29.07.2018 // GVSH-Meisterschaft in Husum – Lennart Franck kommt aufs Treppchen

Meisterschaften mal anders …

Es gibt Momente, auf die man gut verzichten kann. So einen hatte heute morgen Lennart Franck. Auf dem Weg nach Husum zum zweiten Tag der GVSH-Meisterschaften durchfuhr ihn in Schleswig die Erkenntnis wie ein Blitz: sein Golfbag stand noch warm und trocken im Keller seiner Eltern in Bad Bramstedt …

Wie gut, dass es Mobiltelefone gibt! Ein Anruf (zu sehr früher Stunde!) bei den Eltern, die zum Glück das Telefon hörten, Mama Franck setzt sich im Schlafanzug ins Auto und fährt Lennart entgegen. An der Rastanlage Brokenlande, 10 Minuten von Bad Bramstedt entfernt, findet die blitzschnelle Übergabe statt. Bag in den Kofferraum werfen, wieder rauf aufs Gas – eine Karriere als Rennfahrer könnte auch noch drin sein. Ankunft in Husum um 09.02 Uhr, Startzeit 09.20 Uhr!

Für Lennart, ein in der Regel sehr strukturierter Mensch, ein absolut neue Erfahrung: ohne Einspielen mit „Kaltstart“ in diese entscheidende Runde. Wie würde das wohl ausgehen?

Die Ausgangssituation nach dem 1. Tag war wie folgt: Nach der ersten Runde lag Lennart mit 74 Schlägen auf Platz vier, ein Doppelbogey auf der 18 verpatzte eine PAR-Runde und damit die Führung. Die zweite Runde, die mittags startete, musste aufgrund von Gewitter erst unterbrochen werden, später wurde entschieden, sie ganz abzubrechen.

Die anderen Bissenmoorer Teilnehmer, Lennart Hahn, Mikey Bradley und Lars Traulsen, hatten sich in Runde 1 ebenfalls ganz achtbar geschlagen, lagen aber zu weit zurück, um noch in den Kampf um den Titel ernsthaft eingreifen zu können.

Im Endergebnis wurde Lennart Hahn 12., Mikey Bradley und Lars Traulsen belegten gemeinsam den 19. Platz von knapp 40 Startern.

Und Lennart Franck? Nerven wie Drahtseile, den Stress vor dem Start abgeschüttelt, fokussiert – die Belohnung war wieder eine 74er Runde. Damit gelang es ihm, auf Platz drei vorzurücken, nur zwei Schläge hinter dem Zweiten.

Angesichts der Umstände war das eine Superleistung, zu der wir ihm ganz herzlich gratulieren!

Hut ab, Lennart, das macht Dir so schnell keiner nach!

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